Augsburg – Innsbruck

Pilgerroute 2017 Augsburg – Innsbruck

So 23. Juli von Augsburg am Lech entlang nach Kissing
10,7 km, flach

Mo 24. Juli von Kissing am Lech entlang nach Klosterlechfeld und Übernachtung in Landsberg / Lech
23,6 km, 502 auf 564 m Höhe

Di 25 Juli von Klosterlechfeld am Lech entlang über Landsberg / Lech nach Thaining
25,1 km, 564 auf 691 m Höhe, davon 170 hoch, 44 runter

Mi 26 Juli von Thaining am Lech entlang nach Altenstadt (Schongau)
21,8 km, 639 auf 734 m, davon 181 hoch, 150 runter

Do 27 Juli von Altenstadt (Schongau) nach Bad Bayersoien
22 km, 708 auf 816 m, davon 232 hoch, 126 runter

Fr 28 Juli von Bad Bayersoien der Ammer folgend über Oberammergau nach Ettal
18,3 km, 778 auf 890 m, davon 147 hoch, 91 runte

Sa 29 Juli von Ettal nach Garmisch-Partenkirchen und Übernachtung erneut in Ettal
12,4 km, 875 auf 656 m, davon 59 hoch, 225 runter

So 30 Juli von Garmisch-Partenkirchen nach Mittenwald über Hotel Elmau
17,6 km, 703 auf 976 m, 335 hoch, 123 runter

Mo 31 Juli von Mittenwald über Scharnitz nach Zirl bei Innsbruck
25 km, 1220 auf 604 m, 336 hoch, 621 runter

Di 1 August von Zirl nach Innsbruck
13,4 km, 629 auf 569 m, 43 hoch, 96 runter

… eine andere Welt

Neokatechumenales Priesterseminar Berlin

Einblicke in eine andere Welt

Die Gemeinschaft des Neokatechumenalen Weges bildet ihre Priester in eigenen Seminaren aus. Über 100 gibt es weltweit, eines davon in Berlin-Biesdorf. Maximilian Hofmann bereitet sich dort auf den Priesterberuf vor.

Ein- und Zweifamilienhäuser mit großen Gärten reihen sich aneinander. In Biesdorf und den beiden benachbarten Berliner Ortsteilen Kaulsdorf und Mahlsdorf befindet sich Deutschlands größtes zusammenhängendes Gebiet mit derartigen Wohngebäuden. Mittendrin ein Haus, das aus dem Rahmen fällt. „Priesterseminar Redemptoris Mater des Erzbistums Berlin“ steht auf der großen goldfarbenen Tafel am Eingang. Junge Männer aus aller Welt bereiten sich hier auf den Priesterberuf vor. Einmal im Jahr gibt es einen „Tag der offenen Tür“.
Junge Männer im weißen oder im Kollarhemd stehen am Eingang und begrüßen die Besucher – auf Deutsch, auch wenn das die Muttersprache der Wenigsten ist. Es riecht nach Bratwurst und Steak, Kaffee und Kuchen. Rund 400 Besucher werden an diesem Sonntag die Einladung zum Besuch annehmen. Sie unterhalten sich, genießen die Speisen, für die Jüngsten gibt es Spiele und mehrmals werden Führungen durch das Gebäude angeboten.

Den Grundstein legte Kardinal Sterzinsky
Einer von denen, die hier die Ausbildung zum Priester absolvieren, ist Maximilian Hofmann. Der 27-Jährige aus der Nähe von Freising in Bayern hat drei der vier Ausbildungsabschnitte hinter sich. Wie alle anderen Seminaristen gehört er zur Gemeinschaft des Neokatechumenalen Weges. Der Neokatechumenale Weg bildet Priester vor allem für die Neuevangelisierung in besonderen diözesanen Seminaren aus. Deshalb gibt es im Erzbistum Berlin neben dem Erzbischöflichen Priesterseminar St. Petrus das Priesterseminar Redemptoris Mater. Diesen Namen tragen alle Seminare der Gemeinschaft weltweit, von denen es 117 gibt.
„Der Neokatechumenale Weg wird in einem Bistum aktiv auf Wunsch des Ortsbischofs. Das gilt auch für die Einrichtung eines Seminars“, erklärt Max Hofmann. Es war Kardinal Georg Sterzinsky, der nach dem Ende der DDR den Grundstein für das neokatechumenale Seminar legte – wegen der zurückgehenden Zahl an Priesterberufungen aus dem Bistum und auch auf Wunsch von Papst Johannes Paul II., der ein Förderer der neuen geistlichen Bewegungen war, denen er für die von ihm angestoßene Neuevangelisierung eine wichtige Rolle einräumte. <Weiterlesen>

Stichwort: Neokatechumenaler Weg
Der Neokatechumenale Weg wurde 1964 in Madrid gegründet. Er gehört zu den sogenannten neuen Geistlichen Gemeinschaften und will getaufte Christen langfristig auf ihrem Glaubensweg begleiten. Dies versuchen die Mitglieder durch geistliche Übungen sowie durch die Bildung von Gruppen, die über längere Zeit bestehen und in denen die Mitglieder ihre Spiritualität leben.
Die Bewegung besteht nach eigenen Angaben in 124 Nationen mit rund 25 000 Gemeinschaften in knapp 1500 Bistümern. In den Neokatechumenalen Priesterseminaren bereiten sich rund 2100 Seminaristen auf das Priestertum vor. In Deutschland gibt es 75 Gemeinschaften in 15 Diözesen und 37 Pfarreien sowie zwei Priesterseminare. Der Vatikan hatte 2008 die Statuten der Gemeinschaft anerkannt.
Der Neokatechumenale Weg wird teilweise auch innerhalb der katholischen Kirche kritisch gesehen. Beklagt werden zum Beispiel ein autoritärer Führungsstil, eine Abschottung nach außen und der Umgang mit ehemaligen Mitgliedern. Auch gebe es Schwierigkeiten bei der Integration der Gemeinschaft in das jeweilige Gemeindeleben.  (kna/tdh)

Von Matthias Holluba

Quelle und Link: www.tag-des-herrn.de

Titelbild: Maximilian Hofmann in der Kapelle des Priesterseminars Redemptoris Mater in Berlin. Hier feiert die Seminargemeinschaft Eucharistie. | Fotos: Matthias Holluba

„Kess erziehen“

Neuer Elternkurs „Abenteuer Pubertät“

Die Erziehungs- und Familienberatungsstelle des Caritasverbandes in Potsdam-Babelsberg bietet ab 07. September 2017 einen neuen Elternkurs „Kess erziehen – Abenteuer Pubertät“ an. Dieser Kurs richtet sich an Mütter und Väter aus den unterschiedlichen Familienkonstellationen mit Kindern zwischen 10 und 16 Jahren. Er findet an fünf Abenden jeweils donnerstags in der Zeit von 18 bis 20.30 Uhr statt.

Termine: Donnerstag 7. + 14. + 21. + 28. September + 5. Oktober 2017

Ort: Beratungsstelle der Caritas Plantagenstraße 23/24, 14482 Potsdam-Babelsberg

Der Unkostenbeitrag für den Kurs beträgt 25 € zuzüglich 7,50 € für ein Elternhandbuch.

Die Pubertät ist für Eltern wie für Jugendliche eine Phase des Aufbruchs. Sie müssen bisher Gewohntes verlassen und sich auf Neues und Unbekanntes einlassen. Alte Verbindlichkeiten passen nicht mehr und ob die neuen Regeln tragen, muss sich erst erweisen.

Das ist spannend, risikoreich und manchmal auch ziemlich anstrengend – für beide Seiten.

Der Kurs ist praxisorientiert. Er setzt an konkreten Erziehungssituationen an und vermittelt Wege, wie Eltern die Jugendlichen darin unterstützen können, ein positives Selbstwert- und Lebensgefühl zu entwickeln. Er öffnet den Blick für die Hintergründe der Verhaltensweisen von Jugendlichen und zeigt auf, wie Eltern angemessen auf diese reagieren können. Die Eltern erfahren, wie sie respektvoll Grenzen setzen und Konflikte entschärfen können, wie sie sowohl sich als auch die Jugendlichen ermutigen und mit den Jugendlichen kooperieren können. Neben Impulsen und Reflexionen werden konkrete Handlungs-möglichkeiten aufgezeigt, die die Eltern ausprobieren und für sich weiterentwickeln können.

Interessierte Eltern melden sich bitte bis zum 18. August 2017 in der Beratungsstelle,

Plantagenstr. 23/24, 14482 Potsdam, unter der Telefonnummer 0331 710298

oder per Mail unter potsdam.ib@caritas-brandenburg.de an.