„Wenn wir wollen, dass …“

Papst Franziskus sitzt nachdenklich auf seinem Stuhl
Archivfoto: Cristian Gennari (KNA)
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„Wenn wir wollen, dass alles bleibt wie es ist, dann ist nötig, dass alles sich verändert“ “, zitierte Franziskus aus dem Roman „Der Leopard“ von Giuseppe Tomasi di Lampedusa (1896-1957)

Ansprache vor Kurienleitern

Papst verlangt Veränderung – „Keine christliche Leitkultur mehr“

Kurz vor Weihnachten hat Papst Franziskus die katholische Kirchenleitung auf durchgreifende Veränderungen eingeschworen. Das Christentum sei keine dominante Größe mehr, sagte er in seiner traditionellen Ansprache vor Kurienleitern am Samstag. Es brauche Wandel in der Seelsorge und einen missionarischen Neuaufbruch, aber auch neue Formen der Kommunikation in der Kirche. Franziskus warnte vor den Versuchungen, „sich in die Vergangenheit zurückzuziehen“ und zu erstarren.

Von der Situation des Christentums zeichnete der Papst ein nüchternes Bild. „Wir haben keine christliche Leitkultur, es gibt keine mehr! Wir sind heute nicht mehr die einzigen, die Kultur prägen, und wir sind weder die ersten noch die, denen am meisten Gehör geschenkt wird“, sagte er.

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