Lächelnd sterben

Beitrag im Tag des Herrn vom 2.2.2020
VON MARLILIS KURZ-LUNKENBEIN

Der greise Simeon ist sicher: Nun kann er in Frieden scheiden. In Frieden zu sterben, das wünscht sich wohl jeder. Aber wie kann das gelingen? Was braucht man dafür? Ein Gespräch mit dem  Augsburger Hospizseelsorger Armin Zürn.

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Bis zum Schluss hatte die alte Bäuerin
gehofft, zu Hause sterben zu können. Als sie nach sechs Wochen in
der Klinik um 3 Uhr nachts für immer die Augen schließt, kann die
90-Jährige dennoch in Frieden gehen – weil sie sich vorher in aller Ruhe verabschiedet hatte. Auf ihr Ende war sie gut vorbereitet.
Beide Töchter waren abwechselnd bei ihr am Krankenbett,
hatten ihre Hand gehalten, mit ihr gebetet und das Leben Revue
passieren lassen. Der Schwiegertochter hatte sie noch das Rezept für ihre berühmte Sonntagssuppe mitgegeben („Nicht zu viel Ei in die Markklößchen“), dem Sohn und Hoferben die Fürsorge für die Pächter der Landwirtschaft ans Herz gelegt („Leben und leben lassen“). Am Sonntagmorgen hat sie den Gottesdienst im Fernsehen verfolgt und später den jüngsten Enkel mit einem Kreuzzeichen auf der Stirn verabschiedet, so wie zuhause, wenn er morgens zur Schule ging. Dann war sie gestorben. Sieht so ein Scheiden in Frieden aus? >weiterlesen

Mit freundlicher Genehmigung des Tag des Herrn Katholische Wochenzeitung für das Erzbistum Berlin und die Bistümer Dresden-Meißen, Erfurt Görlitz und Magdeburg

Quelle und Link: www.Tag-des-Herrn.de

Aschermittwoch

Der Aschermittwoch ist der Beginn der Fastenzeit. Seinen Namen erhielt er von einem Brauch in der Kirche des ersten Jahrtausends: Zu Beginn der Fastenzeit legten Gläubige, die für eine schwere Schuld büßen mußten, ein Bußgewand an und wurden mit Asche bestreut (Sprichwort: „In Sack und Asche gehen“). Asche ist ein Zeichen für die menschliche Vergänglichkeit und Symbol für Trauer und Buße.

Von der altkirchlichen Bußpraxis hat sich bis heute der Ritus der Aschenbestreuung gehalten. In den Gottesdiensten am Aschermittwoch lassen sich Christinnen und Christen ein Aschenkreuz auf die Stirn zeichnen. Dazu werden die Worte gesprochen: „Bedenke, Mensch, daß du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst“, oder: „Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium“.

Quelle und Link:  www.kathweb.de 

Ashes To Go – Aschekreuz zum Mitnehmen – … im Vorbeigehen

Wir kennen alle  „Coffee To-Go“, Kaffe im Becher zum Mitnehmen in allen Variationen. Wir haben kaum noch Zeit in Ruhe am Tisch sitzend Kaffee zu trinken – meinen wir. Ebenso telefonieren wir im Gehen, schreiben unsere Briefe auf den Nach-Hause-Weg schnell per Mail und, und, und …

Zu beschäftigt für die Kirche am Aschermittwoch? Nun gibt es auch das Aschekreuz am Aschermittwoch nicht nur in der Kirche.  Wo:
Bochum Essen Gladbeck , Freiburg Münster und fast in aller Welt