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„Ich hab so viele Ideen“

„Wir dürfen nicht nur organisieren, eilen, schaffen, sondern müssen uns auch besinnen und sammeln“: Gemeindereferentin Judith Lübker.
 Gunnar Lammert-Türk

Die Arbeit in einer Musikbibliothek allein füllte sie nicht aus. In der Pastoral hat Judith Lübker dann ihren „Traumjob“ gefunden: Ende August wurde die Gemeindereferentin für ihren Dienst beauftragt.

Was als erstes an ihr auffällt, ist ein gehöriges Maß an Lebensfreude und Lebensneugier. Bei Judith Lübker ist das angenehmer Weise gepaart mit der Fähigkeit, über sich selbst zu lachen. Gleichzeitig kann die siebenunddreißigjährige zarte Frau – das ist zu merken – ihr Leben und ihre Arbeit gut strukturieren. Das wird ihr helfen, als Gemeindereferentin in zwei Pfarreien mit recht hohem Organisationsaufwand, häufiges Autofahren eingeschlossen, ihren Beruf und ihre Familie mit Mann und zwei Kindern unter einen Hut zu bringen. Freilich, nicht immer sind diese beiden Gaben ausgeglichen in der Waage. Dafür sprudelt es in Judith Lübker viel zu intensiv. Scherzhaft sagt sie deshalb von sich: „Ich muss immer aufpassen. Ich hab so viele Ideen.“

Entscheidend waren die Zeltlager der Jugend

Geboren und katholisch aufgewachsen ist Judith Lübker in und bei Hamburg. Ihre Eltern hatten sich in der katholischen Jugendarbeit kennengelernt. Die hat auch sie geprägt und ihr vermutlich das Leben in der norddeutschen Diaspora leichter gemacht. Aber auch den Umgang mit der eigenen Kirche. So war sie etwa begeistert von den Zeltlagern, die sie mit anderen Jugendlichen in eigener Verantwortung organisierte. „Das war entscheidend“, resümiert sie, „um sich in der Kirche wohl zu fühlen.“

Die Unterstützung des kirchlichen Lebens war ihr so wichtig, dass sie erwog, Theologie zu studieren. Sie entschied sich dann für ihre zweite große Leidenschaft, die Musik, und absolvierte in Karlsruhe ein Studium der Musikwissenschaft, engagierte sich aber weiterhin kirchlich durch Mitarbeit an der Hochschulgemeinde. Nach Abschluss des Studiums trat sie eine halbe Stelle an, die die Arbeit in der Musikbibliothek der Hochschule mit der Organisation von musikalischen Veranstaltungen kombinierte. Das füllte sie nicht aus – zeitlich, aber auch inhaltlich nicht. Irgendetwas fehlte. Ein Gespräch mit dem Hochschul- Pfarrer brachte die Lösung. Er bot ihr an, sie zu unterstützen und so wurde sie pastorale Mitarbeiterin an der Karlsruher Hochschulgemeinde, mit einem breiten Spektrum an Themen und Formaten und einem hohen Maß an Eigenständigkeit und freier Gestaltung. Genau das Richtige für sie.

Das gab ihr so viel Schwung, dass sie parallel zu ihrem „Traumjob“, wie sie ihre neue Tätigkeit empfand, ein Fernstudium für Religionspädagogik und Pastoraltheologie an der Domschule Würzburg aufnahm.

Die folgenden Jahre waren geprägt vom Entstehen und Wachsen ihrer Familie, von Umzügen, gebunden an die Arbeitssituation ihres Mannes, und ersten Erfahrungen im Religionsunterricht und in der Gemeindearbeit. Auf diesen Gebieten konnte sie sich in jeweils einjährigen Praktika im Rahmen ihres Fernstudiums in Bergen auf Rügen und in Stralsund erproben, während ihr Mann als Kartograph und Geoinformatiker auf der kleinen Insel Vilm in einer Projektstelle tätig war. Als er 2014 eine Stelle in Potsdam bekam, hieß es wieder umziehen. Im selben Jahr kam nach Jannik Mirjam zur Welt, schon am neuen Wohnort, und Judith Lübker schloss ihr Fernstudium ab.

Veränderten Fragen entsprechen können

Zum vollen Einsatz in der Gemeindearbeit fehlten noch drei Assistenzjahre. Unterbrochen durch ihre Elternzeit absolvierte sie die in Blankenfelde und Zossen. Weil es ihr dort gefiel, blieb sie und ist nun seit Sommer dieses Jahres in beiden Pfarreien Gemeindereferentin.

Wieder hat sie, wie sie es gern hat, viel Freiheit in der Gestaltung ihrer Arbeit. Die ist ihr wichtig, um den veränderten Lebensverhältnissen und Fragestellungen entsprechen zu können. Zugleich möchte sie wertvolle und grundlegende traditionelle Elemente des kirchlichen Lebens bewahren und eine gute Balance zwischen beidem finden. Und, sagt sie, „wir dürfen nicht nur organisieren, eilen, schaffen, sondern müssen uns auch besinnen und sammeln.“ Das ist gewiss auch an die eigene Adresse gerichtet, als Korrektiv zu ihren vielen Ideen und ihrer Impulsivität. Die setzt sie auch bei der Inszenierung des Krippenspiels in Blankenfelde ein. Und lacht herzhaft bei der Vorstellung, wie das große Kamel auf Rädern, das jemand dafür aufgetrieben hat, dabei zum Einsatz kommt.

Quelle und Link: www.ErzbistumBerlin.de

„Wir kommen daher …

„Wir kommen daher aus dem Morgenland…“

„… wir kommen geführt von Gottes Hand…“ sangen die Sternsinger auch im Jahr 2020!

Am zweiten Januarwochende entsandte die Babelsberger Sankt Antonius Gemeinde über 30 im Alter von 2-12 Jahren kleine Könige mit ihren Sternträgern und „Kamelen“ zur diesjährigen Sternsingeraktion. Begleitet von Liedern und Versen bringen sie den Segen für das neue Jahr ins Haus und sammeln für das Kindermissionswerk Spenden. Die Sternsingeraktion stand in diesem Jahr unter dem Motto: „Frieden! Im Libanon und weltweit!“

Das in diesem Jahr deutschlandweit unterstützte caritative Projekt soll Kindern im Libanon, darunter auch viele syrische Flüchtlinge, eine bessere Zukunft in Frieden ermöglichen. Über die schwierige Situation der Menschen in der Region haben die Kinder im Rahmen des Vorbereitungstreffens einiges erfahren, danach wurden gemeinsam Kronen gebastelt, Texte verteilt, Lieder gesungen, gemeinsam gespielt und gegessen.

Am 11. und 12. Januar besuchten die Kinder in 7-8 begleiteten Gruppen angemeldete Gemeindemitglieder und öffentliche Einrichtungen in ihren schönen Gewändern und natürlich ausgestattet mit Weihrauch, Myrre und Gold.

Die diesjährige Aktion endete mit dem Gottesdienst am 18.01. in Sankt Antonius, die Spendendosen wurden Pfarrer Karlson übergeben und später ausgezählt: Circa 2200,00 € konnten in diesem Jahr im Rahmen der Sternsingeraktion gesammelt werden.

Nach der Messe durften sich die fleißigen, jungen Gemeindemitglieder mit Waffeln im Pfarrsaal stärken und anschließend wurde sich fröhlich auf dem vertrauten Kirchengelände ausgetobt.

Wer auch Lust hat ein Sternsinger zu sein oder eine Gruppe zu begleiten ist herzlich willkommen dabei zu sein im Januar 2021! Wir freuen uns auf euch!

„Die Aktion Dreikönigssingen ist die größte solidarische Aktion von Kindern für Kinder weltweit.“

                                                                            C.Weikert, S.Kaufhold, Foto: P.John

Weitere Infos: www.sternsinger.de

Wir sind wieder grün …

Damals war’s  im letzten Jahr …
doch das ist lange nicht mehr wahr!

Unser gemeinsamer Fasching von St. Antonius Babelsberg und St. Peter und Paul Potsdam wird stets am Samstag vor Rosenmontag gefeiert, also am 22. Februar 2020. Er steht diesmal unter dem Motto:

„Potsdam feiert voller Pracht –
Geschichten aus Tausend und einer Nacht!“

 

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