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Wir haben einen neuen Papst

Nach dem fünftem Wahlgang um 19.05 Uhr weißer Rauch

Im fünften Wahlgang des Konklaves ist ein neuer Papst gewählt worden. Auf dem Petersplatz jubeln Menschen. Die Glocken des Petersdoms läuten – und in der Welt, wie auch in St. Antonius zu Potsdam-Babelsberg.

Der argentinische Kardinal Jorge Mario Bergoglio ist neuer Papst: Franziskus I.

Geboren am 17. Dezember 1936 als Sohn italienischer Einwanderer in Buenos Aires.

Nach dem Diplom als Chemie-Ingenieur entschied sich Bergoglio für den Priesterberuf und trat in die Gesellschaft Jesu ein. Er studierte Philosophie und Theologie und lehrte währenddessen Literatur und Psychologie. Nach seiner Priesterweihe im Dezember 1969 brachte er es schnell zum Jesuiten-Provinzial Argentiniens.

Von 1980 bis 1986 war Bergoglio Rektor der Theologischen Hochschule von San Miguel. Um seine Dissertation zu beenden, kam er 1985 zu einem längeren Aufenthalt nach Deutschland – und spricht seither neben Spanisch und Italienisch auch Deutsch. Seit 1992 Weihbischof in Buenos Aires, ernannte ihn Johannes Paul II. im Sommer 1997 zum Erzbischof-Koadjutor und im Februar 1998 zum Erzbischof der Hauptstadt-Diözese. Seit 2001 gehört Bergoglio dem Kardinalskollegium an; von November 2005 bis 2011 war er Vorsitzender der Argentinischen Bischofskonferenz.

Bergoglio lebt Bescheidenheit vor. Statt seiner Bischofsresidenz bewohnte er in Buenos Aires ein schlichtes Appartement. Er ging selbst im Supermarkt einkaufen, liebte lange Spaziergänge durch seine Heimatstadt – und fuhr ansonsten lieber Bus als Bischofslimousine. Sein Vater war Eisenbahnangestellter; vielleicht rührt daher seine Vorliebe für öffentliche Verkehrsmittel.

Theologisch eher gemäßigt und dialogbereit, gilt Bergoglio bislang als schüchterner und doch volksnaher “Versöhner”, der der konservativen und sozial engagierten Bewegung “Comunione e Liberazione” nahesteht. Seine vergleichsweise wenigen Worte hatten im traditionell katholischen Argentinien Gewicht. Und an Weihnachten und Ostern besuchte er ein Krankenhaus für arme Kinder oder ein Gefängnis, wäscht den Kranken oder Gefangenen die Füße.

Damit steht Franziskus I. im klaren Gegensatz zu dem eher menschenscheuen Benedikt XVI., der sich mehr als Wissenschaftler denn als Mann des Volkes gab. Der Papstname Franziskus, mit dem er auf den heiligen Franz von Assisi Bezug nimmt, zeigt dieses Engagement. In einem Punkt ist Bergoglio klar auf der bisherigen Kirchenlinie: er lehnt die Homo-Ehe ab und widersetzte sich ihrer Einführung in seiner argentinischen Heimat.

Quelle Auszugsweise: www.domradio.de

So vielfältig sind unsere Aufgaben

1-IMAG0452Pfarrgemeindeversammlung, ja, so vielfältige Dienste gibt es in unserer Pfarrgemeinde und wir reden auch darüber. Der Pfarrgemeinderat hat sich nochmal vorgestellt und auch die Aufgaben die in der Gemeinde so anliegen, wir waren erstaunt, wieviel Details genannt wurden.  Und die meisten Gemeindemitglieder finden sich auch mehrfach wieder. Wir wollten und haben, sachlich von Gebhard M. moderiert, darüber gesprochen. Einiges musste unerledigt bleiben und so treffen wir uns am 17.03.2013 noch einmal gegen 10 Uhr im Pfarrsaal.