Corona in der Kirche

Vermeldungen aktualisiert 7.4.2020

Sämtliche Gottesdienste fallen bis zum 30.04.2020 aus. Auch die Seniorenveranstaltungen fallen aus. Es finden die
Beichtgelegenheit freitags 18 – 19 Uhr und im Anschluß die Eucharistische Anbetung statt. Die Kirche ist während der Coronakrise täglich 10-12 Uhr (außer bei Liveübertragungen aus unserer Kirche) und 16-19 Uhr geöffnet. Sie können sich über das Pfarrbüro in die Liste eintragen.

Das Pfarrbüro hat derzeit geänderte Öffnungszeiten:
dienstags von 09.00 -14.00 Uhr.
Telefonisch ist das Pfarrbüro auch über das Pfarramt in St. Peter und Paul erreichbar. Bitte hinterlassen Sie dort Ihre Rufnummer auf dem Anrufbeantworter, da wir Sie sonst nicht zurückrufen können. Herzlichen Dank.

Link zum Osterbrief 2020

Am Ostersonntag (12.4.) wird die Heilige Messe für den Pastoralen Raum um 10:00 Uhr  aus St. Peter und Paul Potsdam übertragen. Ab ca. 09:40 Uhr können Sie über folgenden Link die Liveübertragung mitfeiern oder später ansehen:
Ostersonntag 2020 St. Peter und Paul Potsdam

Gottesdienstübertragungen aus unseren Gemeinden
Palmsonntag 2020 St. Antonius Babelsberg
5. Fastensonntag 2020 Maria Meeresstern Werder
4. Fastensonntag 2020 St. Cecilia Michendorf

 
 Stefan Förner Pressesprecher

Die Kirche hat unter den gegebenen Bedingungen ihren pastoralen Auftrag wahrzunehmen. Im Einzelnen bedeutet das jetzt:

  • Öffentliche Gottesdienste finden – unabhängig von der Zahl der Mitfeiernden – nicht mehr statt. Das gilt auch für die Feier der Kar- und Osterliturgie. Die Priester feiern privat die tägliche Eucharistie stellvertretend für die Gemeinden.
  • Täglich soll um 18.00 Uhr durch das Geläut der Glocken dazu eingeladen werden, den „Engel des Herrn“ (Angelus) zu beten. Gottesdienste können über die Fernseh- und Radiosender oder über Domradio mitverfolgt werden. Die entsprechenden Hinweise finden Sie hier.
  • Kirchen sollen geöffnet werden, solange dies von den zuständigen Behörden nicht untersagt wird. Priester und pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen für Gespräche in den Kirchen zur Verfügung stehen.

Quelle und Link zum vollständigen Text: www.ErzbistumBerlin.de

Pfarrer Christoph Karlson, St. Antonius 15.03.2020

Meine Einschätzung zur Situation ist: die Einschränkungen jetzt sind erst einmal ungewöhnlich. Und scheinen übertrieben zu sein. Allerdings halte ich die Situation für sehr dramatisch. Es ist tatsächlich nicht übertrieben. Sondern es ist eher zu zögerlich und zu unkoordiniert, was derzeit getan wird. Es handelt sich um eine Naturkatastrophe, die langsam vonstatten geht. Nur wenn die Antsteckungsrate irgendwie verlangsamt wird, werden die schweren Fälle behandelt werden können. Es ist überhaupt nicht so, dass nur ältere Menschen nach der Virusinfektion beidseitige Lungenentzündungen ausbilden. Das betrifft auch jüngere. Jeder Mensch reagiert anders, bei manchen ist die Immunreaktion so stark, dass es lebensgefährlich ist. Kein Mensch dieser Erde hatte vor Januar 2020 die Möglichkeit, Antikörper gegen den SARS-CoV-2 Virus zu bilden, das muss nun jeder Organismus auf eigene Faust tun. Manchen gelingt es und bei manchen geht die Puste aus.

Wir sollten erfinderisch und kreativ mit der Situation umgehen, wir haben kein Gegenmittel, keinen Impfstoff und können uns nur durch Disziplin vor einer Ansteckung schützen. Vermutlich werden wir es überleben, aber viele ältere und schwächere nicht ohne Weiteres. Ihretwegen lohnt es sich, diese skurrilen und gespenstischen Maßnahmen mitzutragen.
In St. Antonius sind die Jugendlichen bereit, Einkäufe und Apothekengänge für Menschen in Quarantäne und für unsere älteren und furchtsamen Gemeindemitglieder zu machen. Das sollte auch irgendwie bekannt gemacht werden.
Der Fastenkurs von Frau Deckelmann findet nicht statt, der Erstkommunionsunterricht gleichfalls nicht, die KV-Sitzung Michendorf entfällt und Chorprobe ebenfalls.
Propst Arnd Franke informiert: 14.03.2020 – 14:17 (af)

+++ Absage aller Gottesdienste an diesem Wochenende +++
Alle Sonntagsgottesdienste in Babelsberg, Michendorf, Potsdam und Werder entfallen! Wir haben die notwendige behördliche Genehmigung nicht erhalten. Informationen für die nächsten Wochen teilen wir Ihnen zeitnah mit.

Rundschreiben des Erzbistums Berlin vom 13.3.2020 mit Hinweisen
  • Bis auf Weiteres keine Sonntagspflicht
  • Gottesdienste ohne Gesang
  • keine Mundkommunion
  • kein Friedensgruß

Quelle und Link: www.ErzbistumBerlin.de

CORONA: MASSNAHMEN IM ERZBISTUM BERLIN – UPDATE

 

Die Deutsche Bischofskonferenz informiert 26.2.2020
Hinweise zur Vermeidung von Ansteckungen mit dem Virus COVID-19 (Coronavirus) in Gottesdiensten und Kirchenräumen

Aufgrund von Fällen des Coronavirus in Deutschland hat das Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz Hinweise zur Vermeidung von Ansteckung an die (Erz-)Bistümer verschickt. Die Situation wird ernst genommen.

Die Zahl der in Deutschland an dem neuen Virus Erkrankten hat zugenommen. Jeder Einzelne und die im öffentlichen Bereich Verantwortlichen sind aufgefordert, um der Ansteckung entgegenzuwirken. Dies gilt auch für den Bereich der Kirche.

Die Grundregel zur Minderung der Erkrankungsgefahr lautet: Wer Symptome einer Erkrankung aufweist oder bei wem der Verdacht auf Erkrankung besteht, soll auf die Teilnahme an Gottesdiensten verzichten.

Daraus folgt: Bei wem der Verdacht auf Erkrankung besteht, soll keinen liturgischen Dienst ausüben. Dies gilt besonders für die Leiter von Wort-Gottes-Feiern, die Messdiener und Kommunionhelfer. Priester sollen nicht der Gemeindemesse vorstehen.

Ratsam ist vorübergehend auch eine Zurückhaltung bei der Nutzung des Weihwasserbeckens in den Kirchen.

Zusätzlich empfehlen sich folgende Maßnahmen:

  • Bei Konzelebration soll in besonderer Weise darauf geachtet werden, dass man kein Ansteckungsrisiko eingeht.
  • Priester und Kommunionhelfer sollen vor ihrem Dienst die Hände waschen. Die Benutzung eines Desinfektionsmittels ist empfehlenswert.
  • Für den Empfang der Heiligen Eucharistie empfiehlt sich gegenwärtig die Handkommunion. Wegen des erhöhten Ansteckungsrisikos verlangen Kelchkommunion und Mundkommunion besondere Vorsicht. Dasselbe gilt für den Körperkontakt (Händeschütteln, Umarmung) beim Friedenszeichen nach dem Friedensgruß des Priesters.

Im kirchlichen Bereich soll im Hinblick auf das neue Virus verantwortlich gehandelt, aber eine überzogene Ängstlichkeit vermieden werden. Alle Beteiligten stehen in der Pflicht, im Rahmen des jeweils Möglichen und Nötigen mitzuhelfen, die Gefahr einer Ansteckung zu verkleinern.

Bonn, den 26. Februar 2020

Quelle und Link: www.DKB.de