Fronleichnam 2017

 

Fronleichnam feierten wir dieses Jahr am 15.6.  In unserer Gemeinde war an diesem Tag keine Heilige Messe, wir haben das Hochfest am Sonntag mit Prozession nachgefeiert. Vier Altäre außerhalb der Kirche, gestaltet von der Jugend, dem Kindergarten, den Familien und der Marienschule
Babelsberg wurden bei strahlendem Sonnenschein mit dem Allerheiligsten besucht und der Segen symbolisch in alle 4 Himmelsrichtungen erteilt. Herzlichen Dank allen Helfern!

P1050403Copyright Monika Gordes (2016)
P1050405Copyright Monika Gordes (2016)

Am Hochfest Fronleichnam (Kirchenfarbe weiß), Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsonntag (60 Tage nach Ostern), wird die leibliche Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie gefeiert.

Der Name stammt von dem mittelhochdeutschen  vrône – „des Herren“ und lîcham – „der Leib“.

Die Heilige Juliane von Lüttich sah 1209 in einer Vision den Mond mit einer dunklen Stelle, Jesus erläuterte ihr dabei, dass der Mond das Kirchenjahr und die dunkle Stelle ein fehlende Fest zum Altarsakraments bedeute. Das vierte Laterankonzil hat 1215 die Wandlung der eucharistischen Gestalten (Brot und Wein) mit der Transsubstantiationslehre präzisiert und zum Dogma erhoben. 1246 wurde das Fronleichnamsfest erstmalig im Bistum Lüttich gefeiert bis 1264 Papst Urban IV. es zum Fest der Gesamtkirche erhob.

Die Reformation lehnte die Transsubstantiationslehre (Wesensverwandlung, Brot und Wein werden zum Leib und Blut Jesu Christi) einschließlich dem Fest ab, seither gibt es zwischen katholischen und evangelischen Christen unter anderen diesen wesentlichen Glaubensunterschied. In der lutheranischen Abendmalslehre wird unter Konsubstantiation die sakramentale Einheit von Leib und Blut Jesu Christi mit Brot und Wein verstanden.

Quellen Auszugsweise:
http://de.wikipedia.org/wiki/Fronleichnam
http://de.wikipedia.org/wiki/Transsubstantiationslehre
http://de.wikipedia.org/wiki/Konsubstantiation